Geschichte des Windsurfens

Mit dem Wind übers Wasser gleiten

Die Geburt des Windsurfens fand in den 60ern durch den Erfinder Newman Darby statt. Mit den sogenannten Sailboards, die Newman Darby verkaufte, entstand eine Sportart, bei der man im Wasser Gleiten konnte. Durch die Verwendung eines Segels mitsamt Halterung, einem Mast und einem Brett war dies möglich.

 

Die Erfindung wird offiziell anerkannt 

Als bekannterer Erfinder des Windsurfens gilt jedoch ein Mann namens Jim Drake. Aufgrund seinen Ideen und Weiterentwicklungen gab es erstmals eine flexible Verbindung von Board und Rigg. Mit Hilfe seines Freundes Hoyle Schweitzer bekam er das Patent für den Gabelbaum, mit dem man das Segel spannen kann. Schließlich wurde Drakes Erfindung als „windbetriebenes Fahrzeug“ anerkannt und er konnte somit das Windsurfen bekannter machen.

 

Mehr Möglichkeiten, mehr Spaß, mehr Komfort 

In den darauffolgenden 30 Jahren wurden immer wieder Weiterentwicklungen erarbeitet, um noch besser mit dem Wind über das Wasser gleiten zu können. Besonders in den 70ern verbreitete sich der neue Sport in Deutschland, England und Japan. Ebenso kam durch die Menschen auf Hawaii eine zusätzliche Besonderheit zum Windsurfen dazu: Das Trapez und die Fußschlaufen. Sie dienen fortan zur Verbesserung des Gleichgewichts und zur Entlastung des Surfer auch bei Starkwind und hohem Wellengang.

 

Windsurfen: eine echte Trendsportart 

Die Entwicklung des Windsurfens schritt in den 80ern rasch voran, so dass die damals 2,8 Millionen Surfer die Sportart zum Trend machten. Durch Angleichungen wie die Verkürzung des Boards und des Gabelbaums sowie die Wertlegung auf das Design der Boards und Segel bleibt das Windsurfen bis heute eine weltweit spannende Sportart mit Kultstatus. Beispielsweise entwickelt Robby Naish auf Hawaii für das Windsurfen stetige Trends. Über Fachmagazine wie die „Surf“ findet ebenso eine starke Vernetzung der Windsurf-Szene statt, so dass die große Begeisterung am Windsurfen längst nach Europa geschwappt ist. Besonders in Frankreich, Deutschland, Spanien und England findet das Windsurfen in Europa seine Tausenden Anhänger.